Warnung vor Gefahren im öffentlichen WLAN: Person arbeitet im Café, jemand schaut durchs Fenster.

Du sitzt im Café, schlürfst deinen Flat White und denkst dir: „Ach komm, kurz ins Firmen-VPN, Mails checken und vielleicht nebenbei ne Runde Parsec aufm Homeserver.“ – Denkste.

Was du nicht siehst: Dein Lieblings-Hipster-Hotspot ist auch Spielplatz für neugierige Sniffer, Man-in-the-Middle-Schabernack und halbseidene Router aus der Hölle.

In diesem Ratgeber zeig ich dir, wie du auch unterwegs sicher bleibst, ohne gleich mit Aluhut im ICE zu sitzen.

☠️ 1. Die bittere Wahrheit über öffentliche WLANs

  • Was öffentlich ist, ist öffentlich. Punkt.
  • Jeder kann mitlesen, mitschneiden, manipulieren – besonders bei unverschlüsseltem Traffic.
  • Falsche Hotspots (Evil Twins) sehen aus wie „Free_WiFi_Bahn“ – sind aber „OwnedByKevin“.

    Mann arbeitet im Café am Laptop mit WLAN-Symbol und Schloss vor Deutschlandkarte als Symbol für öffentliche WLAN-Sicherheit

    Symbolbild für sicheres Arbeiten im öffentlichen WLAN – unterwegs geschützt surfen wie ein Profi.

🛡️ 2. Der IT-Admin-Schutzschild für unterwegs

So bleibt dein digitaler Hintern sicher:

  • VPN benutzen – z. B. Tailscale, WireGuard oder OpenVPN. Keine Diskussion.
  • DNS absichern – mit AdGuard Home im eigenen Netz oder mobil mit DNS-over-HTTPS.
  • Vertrauenswürdige Hotspots sind ein Mythos. Lieber mobile Daten, wenn’s wirklich wichtig ist.

📱 3. Tools & Tricks für Android, iOS und Laptop

  • Android: NetGuard, RethinkDNS, Blokada
  • iOS: 1.1.1.1 App, NextDNS
  • Laptop: Lokale Firewall, Pi-hole unterwegs via VPN, sichere Browser wie Brave oder Firefox mit Hardening

✈️ 4. Bonus: Hotels & Flugzeuge – die Königsklasse der Paranoia

Captive Portals lieben deine MAC-Adresse. Manche speichern sogar deine Session-IDs.

Mein Tipp:

  • VPN vor dem Login aktivieren (sofern möglich)
  • Captive Portals nur in getrenntem Browser nutzen (z. B. im Inkognito-Modus oder via Minimal-VM)
  • Niemals Bankdaten, Logins oder Admin-Interfaces ohne VPN öffnen – niemals.

✅ Fazit: Kein Aluhut nötig – nur ein bisschen Hirn

Du musst kein Cybersicherheitsprofi sein, um wie einer zu denken.

Wer öffentlich surft wie privat, hat digital schon verloren. Also lieber 2 Klicks mehr und 0 Risiken.


📝 PS: Wer sich jetzt fragt, ob ich beim Schreiben dieses Artikels im Café saß… nein. Ich vertraue meinem eigenen WLAN mehr als jedem Doppio mit Keks.

Kategorie:

Noch kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien
Kontaktieren Sie Mich

Interessiert an einem engagierten IT-Systemadministrator mit vielseitiger Erfahrung? Ich bin bereit, mein Fachwissen in Ihr Unternehmen einzubringen. Kontaktieren Sie mich für innovative IT-Lösungen.

Daniel Mattick
Schochplan 42, 06847 Dessau-Roßlau
d.mattick@outlook.com
+49 176 61995000