Frustrierte Person mit Laptop und Handy sucht im Park nach Mobilfunknetz, schlechter Empfang.

📶 Du kennst das: Du bist unterwegs, willst kurz via SSH auf den Server… und zack – Funkloch. Willkommen im Jahr 2025. Deutschland, das Land der digitalen Autobahnen – nur leider mit kaputtem Asphalt und schlechter Beschilderung.

Aber Moment, es tut sich was! Nein, 🚀 Elon schickt keine Starlink-Drohnen über Bayern, und auch die ☎️ Telekom hat nicht plötzlich ihr Herz für U-Bahn-Schächte entdeckt.

Die Bundesnetzagentur (ja, die gibt’s wirklich noch) hat einen Geistesblitz gehabt: Warum eigentlich wieder Milliarden für Frequenzen kassieren, wenn das Netz selbst aussieht wie ein kaputtes Patchpanel nach einem Wutanfall?

Illustration zur Funkloch-Initiative der Bundesnetzagentur mit Mobilfunkmast, Karte von Deutschland und Wi-Fi-Symbol

Die Bundesnetzagentur setzt auf Infrastruktur statt Milliardenauktion – Funklöcher sollen endlich verschwinden.

💸 Frequenzen für lau – also fast

Statt wie sonst üblich alle paar Jahre die 800-, 1800- und 2600-MHz-Bänder für absurde Summen zu versteigern
(Fun Fact: 2019 gabs dafür 6,6 Milliarden €), wird diesmal nicht geboten.
Die Frequenzen werden einfach verlängert – bis Ende 2030. Für eine moderate Gebühr.

Klingt nach kommunikativer Revolution – oder nach der Einsicht, dass kaputtgesparte Netze keine guten Headlines machen.

🛠️ Was die Provider dafür tun müssen?

Na ja, nicht viel. Ausbauen halt. Funklöcher schließen.
Also das, was sie eigentlich schon seit Jahren tun sollten – aber jetzt mit ein bisschen mehr Nachdruck.

Es gibt sogar Gerüchte über „Negativauktionen“ ⚖️ – also wer am günstigsten bereit ist, ein Funkloch zu stopfen, bekommt Geld.
Ich nenn das liebevoll: subventioniertes Nachsitzen für faule Netzbetreiber.

👨‍💻 Meine Meinung?

Ich find’s tatsächlich gar nicht mal so dumm.
Keine Auktion = mehr Budget für 🧵 Masten, Glasfaser & Co.

Aber hey, die Skepsis bleibt: Wenn 📞 Vodafone mir nach fünf Minuten Warteschleife wieder erzählt, dass „in meinem Gebiet derzeit keine Störung vorliegt“, dann helfen auch fünf Jahre Frequenz-Gnade nix.

Und wenn ich irgendwann mit 🌐 Tailscale über einen LTE-Hotspot ins Headscale-Netz muss,
dann will ich das wenigstens ohne Mobilfunkroulette tun.

💡 Fazit

Die Bundesnetzagentur überrascht mit Vernunft – und ich bin verwirrt.
Bleibt zu hoffen, dass diesmal nicht nur der Frequenzraum, sondern auch der Denkraum ausgebaut wird.
Und bis dahin… bleib ich lieber im WLAN.


📝 PS: Falls du diesen Beitrag gerade unterwegs liest und er plötzlich abbricht – herzlichen Glückwunsch, du hast ein Funkloch gefunden!

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